Übungen 2017

30.09.2017 Herbstübung des Pflichtbereichs

Die jährliche Herbstübung der drei Feuerwehren des Pflichtbereichs Weitersfelden wurde heuer von der FF Wienau ausgearbeitet. Um 13:30 Uhr wurden die Feuerwehren Weitersfelden, Harrachstal und Wienau zu einem Brand eines landwirtschaftlichen Objekts nach Wienau alarmiert. Übungsannahme war ein Vollbrand des Wirtschaftsgebäudes bei Familie Haunschmied. Während die Besatzung des LFBA-A2 mit der Errichtung einer Zubringerleitung beschäftigt war, rüstete sich die Mannschaft des TLFA 2000 mit schwerem Atemschutz aus und machte sich auf die Suche nach einem vermissten Kind. Während mit mehreren C-Rohren der Außenangriff vom Boden aus erfolgte, führte die ebenfalls alarmierte Teleskopmastbühne der FF Unterweißenbach den Löschangriff von oben durch. Aufgrund der Lage des Brandobjekts zählte der Platzmangel zu den zustätzlichen Herausforderungen. Eine abschließende Nachbesprechung und eine kurze Vorführung der Teleskopmastbühne fand beim Zeughaus der FF Wienau statt.

 

Einsatzleiter: HBI Peter Haunschmied (FF Wienau)

Gruppenkommandant TLFA 2000: AW Stefan Stütz

Gruppenkommandant LFBA-A2: OBI Josef Stütz

 

Fotos: FF Weitersfelden und FF Wienau

16.09.2017 Alarmstufe 3 Übung in Oberndorf

Die jährlich stattfindende Alarmstufe 3 Übung des Abschnitts Unterweißenbach wurde heuer von der FF Oberndorf ausgearbeitet. Um ca. 16:00 Uhr wurden zehn Feuerwehren zu einem Brand bei Familie Mayrhofer, Oberndorf 1, alarmiert. Die FF Weitersfelden rückte mit 7 Mann und dem TLFA 2000 zum Einsatzort aus. Am Einsatzort angekommen wurde laut Befehl des Einsatzleiters das gegen-überliegende Gasthaus mit zwei C-Rohren geschützt. Als Wasserentnahmestelle wurde der Falttank aufgebaut, der von Bauern mit Güllefässer mit Wasser befüllt wurde. Insgesamt waren 120 Kameradinnen und Kameraden an der Übung beteiligt.

 

23.06.2017 Richtiger Umgang mit Hebekissen

Die von OBI Josef Stütz ausgearbeitete Monats-Übung betraf das Thema Hebekissen. Es wurde besprochen, wie und wo Hebekissen richtig einzusetzen sind und worauf zu achten ist. Der Vorteil der Hebekissen besteht darin, dass man nur wenig Platz benötigt um sie einsetzen zu können und man sehr große Lasten mit ihnen heben kann. Diese werden mit Druckluft aufgeblasen und können abhängig von ihrer Größe mehrere Tonnen problemlos anheben. Bei einer kleinen Geschicklichkeitsübung mussten zwei Hebekissen gleichzeitig aufgeblasen werden, sodass eine auf den Kopf gestellte Plastikflasche auf einer Holzlatte nicht umkippte. Abschließend folgte eine Einsatzübung mit einer eingeklemmten Person unter einem PKW die mit Hilfe der Hebekissen gerettet werden musste.

 

26.05.2017 Übung „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“

Übungsannahme bei der von HBM Georg Ahorner ausgearbeiteten Einsatzübung war ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Beim Eintreffen am Einsatzort wurden zwei verletzte Personen vorgefunden. Eine Person wurde beim Unfall aus dem Fahrzeug geschleudert und mit den Beinen unter dem diesem eingeklemmt. Der Fahrzeuglenker war im Fahrzeug eingeklemmt und konnte sich ebenfalls nicht aus eigener Kraft befreien. Unter Einsatz der Hebekissen und des hydraulischen Rettungsgeräts konnten beide Verletzte rasch gerettet werden. Abschließend wurde das Fahrzeug geborgen und die Einsatzstelle gereinigt. Eine Nachbesprechung der Übung fand nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft im Zeughaus statt.

 

13.05.2017 Technische Abschnittsübung

Die technische Übung des Abschnittes Unterweißenbach wurde dieses Jahr von der FF Liebenstein ausgearbeitet. Am Bauhofgelände in Liebenau wurden verschiedene Unfallszenarien vorbereitet, welche von den anwesenden Feuerwehren in drei Gruppen abgearbeitet werden mussten. Anschließend an die Übung wurden die verschiedenen Vorgehensweisen und Taktiken besprochen.

 

31.03.2017 Menschenrettung aus Höhen und Tiefen

Thema dieser von AW Stefan Stütz ausgearbeiteten Monatsübung war die Rettung von Menschen aus Höhen und Tiefen. Im ersten Teil der Übung wurde die richtige Verwendung der verschiedenen Einsatzmittel zum Abtransport von verletzten Personen behandelt. Von der Schaufeltrage bis zum Tragetuch hat jedes Transportmittel seine Vor- und Nachteile. Je nach Verletzungsart einer Person und räumlichen Zugang eignet sich daher ein anderes Transportmittel.

Aber nicht nur der richtige Transport von Personen in Notlagen sondern auch die Eigensicherung ist vor allem bei der Höhen- und Tiefenrettung ein sehr wichtiges Thema. Angefangen vom herkömmlichen Feuerwehrgurt bis zum Auffanggurt wurden die richtige Anwendung und das Einsatzgebiet besprochen und praktisch geübt.

 

 

 

10.03.2017 Richtiges Belüften von Räumen

Der Alarmierungstext dieser von HBM Thomas Mühlbachler ausgearbeiteten Monatsübung lautete „Zimmerbrand mit bewusstloser Person“. Die Übung behandelte das Thema „richtiges Vorgehen im verrauchten Raum“ und „richtiges Belüften mit dem Hochleistungslüfter“. 

Im Falle eines Brandes im inneren eines Gebäudes sind die Räume meist stark verraucht, was die Sicht und die eigene Wahrnehmung massiv einschränkt. Das richtige Vorgehen mit schwerem Atemschutz in solchen Situationen ist daher besonders wichtig, da ein solches nicht nur zur erfolgreichen Brandbekämpfung und Personenrettung sondern auch zur eigenen Sicherheit wesentlich beiträgt.

 

Zum richtigen Vorgehen in verrauchten Räumen gehört auch das richtige Belüften mit Hilfe des Hochleistungslüfters. Dies verbessert einerseits die Sicht und gleichzeitig wird der Sauerstoffgehalt in der Luft erhöht. Das kann für eventuell noch im Raum befindliche Personen lebensrettend  sein.

 

Bei dieser Übung wurden einige Räume im Feuerwehrhaus und deren Zugänge mittels Nebelgerät verraucht. Die Aufgabe des Atemschutztrupps war die bewusstlose Person zu retten, und gleichzeitig Abluftöffnungen zu schaffen, damit ein Einsatz des Hochleistungslüfters erfolgen konnte.

 

Anschließend wurden die Räume noch mehrmals verraucht und die verschiedenen Techniken und Möglichkeiten einer Abluftöffnung geübt.